Arbeitsleben bei MIDRIA
Arbeit bedeutet für Menschen ganz Unterschiedliches.
Für manche geht es darum, erste berufliche Erfahrungen zu sammeln.
Andere möchten sich orientieren, neue Fähigkeiten entwickeln oder Schritt für Schritt Sicherheit im Arbeitsalltag gewinnen.
Bei MIDRIA steht dabei immer der einzelne Mensch mit seinen Möglichkeiten, Interessen und Zielen im Mittelpunkt.
Arbeit bedeutet für Arbeitsleben bei MIDRIA bedeutet deshalb nicht nur Beschäftigung, sondern Entwicklung, Orientierung, Gemeinschaft und die Möglichkeit, den eigenen Weg aktiv mitzugestalten.
Die berufliche Entwicklung findet überwiegend in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes statt. Dort entstehen reale Erfahrungen, echte Arbeitszusammenhänge und konkrete Perspektiven.
MIDRIA begleitet diesen Weg fachlich, persönlich und alltagsnah.
Dabei unterscheiden wir zwischen zwei Bereichen:
Berufsbildungsbereich (MIDRIA BBB)
Der MIDRIA BBB richtet sich an Menschen, die sich beruflich orientieren, Fähigkeiten entwickeln und Schritt für Schritt ihren Weg in Arbeit aufbauen möchten.
Die berufliche Bildung erfolgt praxisnah – überwiegend in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes sowie ergänzend an unserem Standort in Strausberg.
Im Mittelpunkt stehen:
· berufliche Orientierung
· Entwicklung von Fähigkeiten
· Sicherheit im Arbeitsalltag
· und die Erarbeitung einer passenden beruflichen Perspektive
Weitere Informationen finden Sie hier:
Arbeitsbereich (MIDRIA AB)
Der MIDRIA AB richtet sich an Menschen, die dauerhaft im Arbeitsleben tätig sein möchten und dabei individuelle Unterstützung benötigen.
Die Beschäftigung erfolgt überwiegend in Einsatzstellen des allgemeinen Arbeitsmarktes.
Die Beschäftigten arbeiten dort in realen Arbeitszusammenhängen, übernehmen konkrete Aufgaben und entwickeln ihre Tätigkeit Schritt für Schritt weiter.
MIDRIA begleitet die Beschäftigten sowie die Einsatzstellen kontinuierlich im Arbeitsalltag.
Weitere Informationen finden Sie unter „Arbeitsbereich (MIDRIA AB)“.
Praktikum
Im Gespräch mit dem Klienten und eventuellen Begleitpersonen ermitteln wir seine beruflichen Interessen, Wünsche, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Gemeinsam überlegen wir, welches Umfeld und welcher Tätigkeitsbereich dem Klienten entsprechen könnte und welche Betriebe oder Einrichtungen als Praktikumsstelle in Frage kommen. Alle Beteiligten sind eingeladen, ihre Vorschläge einzubringen. Dabei kann Midria auf ein Netzwerk von langjährigen Kooperationspartnern zurückgreifen und verschiedene Möglichkeiten sondieren.
Praktikumsverlauf
Neu auf der Einsatzstelle, lernt der Praktikant zunächst das Umfeld kennen: die KollegInnen, Räumlichkeiten und Abläufe. Er arbeitet eng mit einem Mitarbeiter des Betriebes – seinem Anleiter – zusammen. Von ihm wird der Praktikant an verschiedene Tätigkeiten herangeführt und kann sich ausprobieren. Bei Bedarf können individuelle Arbeitshilfen entwickelt und erprobt werden.
Die Dauer des Praktikums wird individuell vereinbart und kann bei Bedarf/auf Wunsch verlängert werden. Besteht auf allen Seiten das Interesse an weiterer Zusammenarbeit, kann eine Beschäftigung im Rahmen eines ausgelagerten Arbeitsplatzes erfolgen. Die Voraussetzung dafür ist ein positiver Bescheid zur Aufnahme in die WfbM.
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Einsatzstellen
Inklusion – „mittendrin anders“ – kann nur dann stattfinden, wenn sie ermöglicht wird!
An dem Projekt beteiligen sich momentan ca. 30 Einsatzstellen, in zehn Gemeinden und Städten der Region. Dazu gehören vor allem kleine und mittelständische Betriebe aus der Landwirtschaft, dem Einzelhandel und der Gastronomie, verschiedene Kindertagesstätten, Schulen, Seniorenheime und Tierhöfe. Auch der Klient und sein Unterstützerkreis können einen Betrieb als potenzielle Einsatzstelle vorschlagen. Wir unterstützen gern bei der Anfrage.
An die Betriebe
Möchten Sie auch inklusive Arbeitsplätze anbieten?
Möchten Sie auch inklusive Arbeitsplätze anbieten?
Ausgelagerte, inklusive Arbeitsplätze können grundsätzlich von jedem Betrieb und jeder Einrichtung angeboten werden. Wenn Interesse daran besteht, Einsatzstelle zu werden, kann dieses Interesse bei einer WfbM oder – sofern vorhanden – bei einem anderen Leistungsanbieter wie MIDRIA e.V. in der jeweiligen Region bekundet werden.
Ob ein Betrieb oder eine Einrichtung einen geeigneten inklusiven Arbeitsplatz anbieten kann, wird individuell eingeschätzt. Dabei werden insbesondere die Tätigkeiten, die Rahmenbedingungen vor Ort sowie die Möglichkeiten der Anleitung, Begleitung und Unterstützung berücksichtigt.
Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung betrachten wir jedoch die folgenden Faktoren als vielversprechend:
- ein positives, auf Stärken, Interessen und Fähigkeiten ausgerichtetes Menschenbild (jeder kann etwas einbringen!) sowie die Bereitschaft die Arbeitsbedingungen und Aufgaben individuell zu gestalten;
- das Engagement eines Anleiters, mit dem der Beschäftigte zusammenarbeitet, von dem er lernt und der ihn bei der Ausführung seiner Aufgaben unterstützt;
- die Möglichkeit für den Klienten, im eigenen Tempo zu lernen und zu arbeiten (jeder ist lernfähig, braucht aber unterschiedlich viel Zeit; jeder möchte sich einbringen, so wie er kann);
- die Bereitschaft, dem Klienten die Teilnahme an externen Angeboten zur Bildung und Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen;
- die Bereitschaft, ein Arbeitsentgelt zu zahlen;
- die Bereitschaft sich kontinuierlich mit den Mitarbeitern des Midria e.V. auszutauschen, um für alle Seiten ein positives Beschäftigungsverhältnis zu ermöglichen und zu erhalten.
An die Betriebe
Möchten Sie auch inklusive Arbeitsplätze anbieten?
Wir freuen uns über Ihre Anfrage!
Entsprechen die Arbeitsbedingungen dem Beschäftigten, so dass er die Arbeitsabläufe des Betriebes unterstützen, dazu lernen und zugleich positive zwischenmenschliche Beziehungen erleben kann, entwickelt sich oft eine langjährige, loyale und wertschätzende Zusammenarbeit. Der angestellte Mensch mit Beeinträchtigung wird so im Laufe der Zeit zu einem Experten in seinem Aufgabengebiet und oft zu einer hochgeschätzten Unterstützung für den Betrieb.
Unsere Aufgabe ist es, den Arbeitsprozess aktiv zu begleiten und gemeinsam mit dem Klienten und der Einsatzstelle zu gestalten. Wir stehen für einen regelmäßigen Austausch zur Verfügung, sind bei Ihnen vor Ort und laden zu Treffen und fachspezifischen Weiterbildungen ein.
Einsatzstellen – Beispiele
Kita Zwergenschloss in Herzfelde
Aufgabenbereiche:
- Hausmeistertätigkeiten
- Reinigungsarbeiten
Kita Kleine Forschergeister in Rüdersdorf
Aufgabenbereiche:
- Reinigung
- Einfache Hausmeistertätigkeiten
- Gestaltung und Pflege der Außenanlage
Integrativer Reiterhof in Rehfelde
Aufgabenbereiche:
- Haltung von Tieren: Pferde, Ponys, wenige Schweine
- U. a. Füttern, Koppel abmisten, das Gelände pflegen
- Besucher empfangen
Bildhauer Wolfgang Stübner in Wilkendorf
Aufgabenbereiche:
- Holzarbeiten
- Workshops, Feste
ÖkoLeA e. V. in Klosterdorf
Aufgabenbereiche:
- Garten
- Reinigung
- Handwerk, z. B. Malern